.

Spirituelle Lieder

Singen wir Lieder und Mantras mit spirituellen Texten, verbinden wir uns mit der geistigen Welt. Unsere Gedanken und Einstellungen lassen sich dadurch in Übereinstimmung mit einer höheren Ordnung bringen. Spirituelle Lieder bieten uns viele Möglichkeiten zu lernen, uns zu heilen und mit dem Göttlichen zu verbinden und dadurch zu wachsen.

 

Buddhakopf mit rosa Glückskleeblüte

 

Das Wort Mantra kommt aus dem Sanskrit, einer uralten indischen Sprache. Es setzt sich aus den Silben man für Geist und tra für Werkzeug zusammen. Mantras sind heilige Silben und Worte, die es in allen Religionen und Kulturkreisen überall auf der Erde gibt. Das Kennzeichen aller Mantras ist die ständige Wiederholung. Alle Völker dieser Erde haben rituelle Methoden entwickelt, um mit dem Klang und der Bewegung zu danken, zu preisen, zu heilen und Hilfe zu erflehen.

 

Die ältesten Mantras Indiens wurden um 1500 v. Chr. niedergeschrieben, das berühmteste und älteste von ihnen ist das Gayatri Mantra. Jedes spirituelle Lied, dass seit vielen Jahrhunderten gesungen wird, bildet ein Energiefeld. Singen wir diese uralten Lieder, verbinden wir uns mit den entsprechenden Energieschwingungen.

 

„Mantras. Die Sprache der Götter“ von Christine Stecher ist ein sehr informatives Buch. Es enthält ein Lexikon der Mantras mit sehr vielen Beispielen aus dem Hinduismus, Buddhismus, Tantrismus, aus dem Christentum, Islam, Sufismus, Judentum und aus der indianischen und schamanischen Welt. Außerdem einen ausführlichen Index, Literaturhinweise sowie eine Liste für CDs und Kassetten.

 

Mit Schwangeren singe ich spirituelle Lieder aus verschiedenen Kulturkreisen zu bestimmten Themen, zum Beispiel:

 

Liebe Leserin, lieber Leser, wenn Du Dich auf die Geburt singend vorbereiten möchtest, kannst Du gerne Kontakt zu mir aufnehmen.


Lieber Leser, es ist auch möglich, dass Du ganz speziell Dein Lied findest, dass Dich immer wieder mit Deiner Kraft verbindet. Du kannst es während der Schwangerschaft und auch zwischen den Wehen für Deine Partnerin und Dein Kind singen, es wirkt auch, wenn Du stumm in Dir singst.

 

Zum Schluss dieses Kapitels hier noch eine wunderbare Geschichte aus Afrika.

 

 

Afrikanisches Baby sitzend

 

Das Lied des Lebens

 

Es gibt einen Stamm in Ost – Afrika, in dem die Kunst der wahren Intimität schon vor der Geburt gepflegt wird. In diesem Stamm wird das Alter eines Kindes nicht von der Geburt an gerechnet, auch nicht vom Tag der Empfängnis, wie in anderen Kulturen.

 

In diesem Stamm zählt als Geburtsdatum der Tag, an dem der Gedanke an ein Kind zum erstenmal in der Mutter erscheint. Wenn sie sich darüber bewusst ist, ein Kind mit einem bestimmten Mann zeugen zu wollen, geht sie allein in den Wald und setzt sich unter einen Baum. Dort sitzt sie nun und hört auf die Stille, bis sie das Lied des Kindes hören kann, welches sie hoffentlich bekommen wird. Sobald sie dies gehört hat, begibt sie sich zurück in das Dorf und lehrt ihrem Mann dieses Lied, damit sie es beim Liebemachen zusammen singen können. Dadurch laden sie das Kind ein, sich mit ihnen zu verbinden. Nachdem das Kind empfangen wurde, singt sie es ihm vor.

 

Danach lehrt sie es den alten Frauen und Hebammen des Dorfes, damit das Kind während des Geburtsprozesses und während des wunderbaren Moments der Geburt mit diesem Lied begrüßt wird.

 

Nach der Geburt lernen auch alle anderen Dorfbewohner noch das Lied ihres neuen Mitglieds und singen es ihm vor, wenn es gefallen ist oder sich verletzt hat.

 

Es wird auch gesungen in Zeiten des Triumphes, in Ritualen oder bei Initiationen. Das Lied wird Teil der Hochzeitszeremonie, wenn das Kind aufgewachsen ist und am Ende des Lebens, wenn sich seine oder ihre geliebten Verwandten und Freunde um das Totenbett versammeln, wird dieses Lied zum letzten Mal gesungen.

 

zum Seitenanfang

A

A+

A++