Es ist schon seit längerer Zeit bewiesen, dass wir uns beschwingter und ausgeglichener fühlen, wenn wir singen. SINGEN MACHT GLÜCKLICH, weil unser Körper beim Singen Glückshormone (Endorphine) produziert. Sobald wir ein Lied singen oder summen, hebt sich unsere Stimmung, wir fühlen uns geborgen, sind voller Freude und Leichtigkeit. „Singen ist Gymnastik für die Seele“ steht auf einer Postkarte von Damian Mengelberg. Singt eine Schwangere voller Freude, wird der Körper des Babys auch mit den Glückshormonen durchströmt. Je wohler es einer schwangeren Frau geht, desto besser geht es ihrem Kind. Wenn Du singst, lebst Du im Hier und Jetzt und machst Dir im Augenblick keine Sorgen. Du kannst nicht voller Freude ein Lied schmettern und Dich gleichzeitig mit Problemen befassen.

Vielen Menschen wurde in der Schule oder in der Familie vermittelt, sie können nicht gut, schön oder richtig singen. Das ist der Grund dafür, warum so viele Männer und Frauen glauben, sie könnten gar nicht singen. Alle Kinder haben jedoch von Natur aus ein Rhythmusgefühl, sie lieben Lieder und Reime. Für Dein Baby spielt es überhaupt keine Rolle, wie Du singst: ob hoch oder tief, ob Du die Melodie veränderst oder brummst, wichtig ist die Energie, die Dein Singen ausstrahlt. Mein Motto ist: Es gibt keine falschen Töne – nur die eigenen! Wenn Du eine Stimme zum Sprechen hast, kannst Du auch singen.
Wenn Du ein Lied magst und voller Freude singst, ist Dein Herz geöffnet und Du machst Dich und Dein Baby glücklich!
Und das Geniale dabei ist, dass Du im Alltag bei vielen Gelegenheiten laut oder lautlos singen oder summen kannst, ohne große Vorbereitung. Deine Stimme hast Du schließlich immer dabei: unter der Dusche, beim Staubsaugen, beim Warten auf den Bus oder die Bahn, beim Radeln, im Auto. Im Auto singt es sich besonders gut, z. B. auf der Autobahn oder beim Warten an einer roten Ampel.
Je früher Du in Deiner Schwangerschaft anfängst zu singen, desto besser für Dich und Dein Kind. Du kannst Deine Lieblingslieder Deinem Baby immer wieder vorsingen, vorher mit ihm sprechen und Kontakt aufnehmen. Vielleicht findest Du Dein Geburtslied, das Dich am Anfang der Geburt begleitet und Dir hilft, die Zeit des Wartens abzukürzen. Beim Singen atmest Du ganz natürlich ein und aus, Dein Körper entspannt sich zwischen den Wehen von alleine. Frauen, die mit mir während ihrer Schwangerschaft gesungen hatten, bestätigten mir dies dankbar nach der Geburt ihres Kindes.
Neugeborene reagieren bald nach der Geburt unmittelbar auf Lieder oder Musikstücke, die ihre Mütter oft während der Schwangerschaft gesungen oder gespielt haben. Nach der Geburt schenken diese Lieder Dir wieder Kraft für Deine neue Lebenssituation.
Manche Musik mag das Baby nicht so gern. Wenn es größer ist, kann es Dich durch seine Tritte darauf aufmerksam machen. In Emotos Buch: “Die Botschaft des Wassers“ erkennt man die Wirkung der Musik an den unterschiedlichsten Wasserkristallbildern. Bei klassischer Musik bildeten sich wunderschöne und regelmäßige Kristalle mit einer Sechseckstruktur. Bei Heavy Metal-Musik sind die Formen zerbrochen, das Bild sieht nicht wie ein Kristall aus.
Während der Schwangerschaft verläuft Dein Leben nicht immer reibungslos. Wenn Du wütend oder ärgerlich bist, ist es wichtig, das Baby mit einzubeziehen, es fühlt ja die Energie der Wut, Dein Körper reagiert chemisch anders und auch diese Stoffe fließen durch Dein Baby. Du solltest mit Deinem Baby darüber sprechen und ihm sagen, dass es nicht gemeint ist und mit Deiner Wut nichts zu tun hat. Du kannst ihm auch sagen, dass es immer einen Ausweg aus problematischen Situationen gibt. Dein Kind wird diese Information speichern, denn die Erfahrungen jedes Menschen beginnen bereits im Mutterleib.
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